Rurland G18 – 16.März

Am 16.März führte meine Reise ganz in die Nähe des schönen Rurstausees, genauer gesagt nach Nideggen-Schmidt. Je höher ich kam (Schmidt liegt ca. 435 m über NN) desto dichter wurde der Nebel. Das machte meine Fahrt durch unbekannte Eifelserpentinen spannend.g18_salat

Aber die Tour hat sich gelohnt. Ich war beim OV Rurland G18, einem sympathischen Ortsverband mit netten Mitgliedern, die mich gleich freundlich aufnahmen. Anders als sonst fand der OV-Abend nicht in der nahen Jugendherberge, sondern im Hotel Roeb statt. Gut, dass meine Küche kalt blieb, so gönnte ich mir einen leckeren Wintersalat mit reichlich gebratenen Champignons.

Heute gab es einen Rückblick in die Vergangenheit des Amateurfunks. Alex, DL1KDA, zeigte uns, wie der Meteor-Scatter Betrieb vor 20 Jahren aussah. Als Spezialist in dieser Betriebsart konnte Alex neben Probe-QSOs „live“ auch auf alte Aufzeichnungen von SSB-QSOs aus den 90ern zurückgreifen. Beim Lauschen dieser alten Aufzeichnungen wird klar, dass MS-QSOs vor 30 Jahren noch Pionierarbeit waren. Durch die modernen digitalen Betriebsarten können dafür auch kleinere Stationen in den Genuss von UKW Weitverbindungen kommen.

g18_gruppe

Vielen Funkamateuren wird G18 durch seine rege und überaus erfolgreiche Teilnahmen am KA-Contest bekannt sein. OVV Franz, DL1KFS, ist Eigentümer des alten Wasserbunkers in Schmidt. Diesen hat er in liebevoller Arbeit zu einem Top DX- und Conteststandort ausgebaut. Auf den Fotos, die mir Franz zeigte, konnte man eine tolle Aussicht mit Sichtverbindung bis ins Ruhrgebiet genießen! Und die Station wird ständig weiter ausgebaut. So haben einige OM vor kurzem eine 160 m – Antenne aufgebaut. Jetzt ist mir klar, wofür der Hubkran benötigt wird. Eine Erwähnung ist auch der G18 Fieldday wert, der am 20. und 21. Mai an genau diesem Standort stattfinden wird. Insgesamt können die Mitglieder von G18 so auf einen Standort zugreifen, der in dieser Art wohl nur selten zu sehen sein wird!Photo-2018-03-21-16-34-15_image3

Gegen 21:30 war es Zeit für den Aufbruch, damit ich reelle Chancen hatte, trotz Nebel und schlechter Sicht heil zurück in meine „kalte Küche“ zu kommen. 🙂

Bis bald, nach der Osterpause bei G50,

Eure Gisela.

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